Spielen

 

Herzlich Willkommen bei Theater an der AES

An der Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau wird Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, in allen Jahrgängen und über alle Schulformen hinweg an Theaterprojekten teilzunehmen.

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe können das Fach „Darstellendes Spiel“ als Grundkurs von der Jahrgangsstufe 11 bis 13 be- und eine Abiturprüfung ablegen. Im Rahmen des Ganztagsprogramms bietet die Schule ein umfangreiches Theater-AG-Angebot für alle Schulformen und -stufen.

Alle AES-Theaterkurse arbeiten mit dem Spielballprinzip: Aus einer Idee entsteht ein Theaterstück. Spielleitung und Teilnehmende geben Impulse, die von der Gruppe aufgenommen und weiterbearbeitet werden. Dabei wird mit zahlreichen modernen theatralen Formen experimentiert. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen dabei die Selbstentfaltung der Einzelnen und der kreative Prozess mit der Gruppe.

Den Theatergruppen steht ein eigener Fachraum „Theater“ zur Verfügung. Die ausgezeichnete Ausstattung des Raums durch Bühnentechnik ermöglicht den Spielenden bereits zu Beginn eines Projektes mit Licht und Sound zu experimentieren, zu gestalten.

Aus gegebenem Anlass

ICH BIN EINE FRAU
Ein Text von Nasia Papadopoulou-Poth
Image
Image
Im Herbst 2020 begannen Schüler:innen und Lehrer:innen der AES und anderer Schulen ein gemeinsames Projekt: ein Online-Magazin von allen für alle.
Mit einem Klick auf das drehmoment-Logo oben kommt ihr zur ersten Ausgabe mit dem Titel: Nicht berühren - und trotzdem berührt sein?!
Am 13. Juli ist die zweite Ausgabe erschienen. Unser Thema: Den Mond verschlucken.

aesthetX

 

Die aesthetX - Albert-Einstein-Schul-Theater-Tage - finden jährlich gegen Ende des Schuljahres im Theaterraum der AES statt. Alle Theatergruppen und Kurse „Darstellendes Spiel“ präsentieren ihre erarbeiteten Stücke. Kleine und Große lernen und staunen beim gegenseitigen Zuschauen. Das festigt die „Theaterfamilie“ an der AES!

aesthetX 2022
Für mehr Infos klick HIER

Was ist Theater für mich?

 

Ein Praktikumsbericht von Henrik Grein

Wenn du den Theaterraum betrittst und deinen schweren Schulrucksack voller Aufgaben und Pflichten abstellst, dann durchströmt dich ein Gefühl der Freiheit. Hier kannst du ganz du selbst sein, weil niemand denkt, dass du hier du selbst bist.
Image

Zwei Wochen lang Theater! Ich konnte es irgendwie nicht ganz fassen, dass ich nach langer, verzweifelter Suche etwas so Tolles und Passendes direkt vor meiner Haustür gefunden hatte (mit dem Fahrrad dauert es von Ueberau nach Groß-Bieberau höchstens zwanzig Minuten). Zwei Wochen lang von Andrea lernen, wie eine Stunde geplant wird und wie die Lichter im Theaterraum hochgefahren werden! Und natürlich zwei Wochen lang Einblicke in die Theatergruppen und ihre Arbeit bekommen, welche hoffentlich im Sommer bei den aesthetX gezeigt werden kann. (Also lasst euch alle Impfen, im Sommer kommen eh die Impfmücken!)

Die erste Woche war viel gegenseitiges Beschnuppern, da ich die meisten Spieler*innen gar nicht oder nur flüchtig vom Pausenhof kannte. Doch wieder einmal war ich überrascht, wie offen und herzlich die (meisten) Menschen eigentlich sind. Kurzum, mit den Gruppen kam ich prima klar. Macht es das Theaterspiel? Ich denke schon. Theater ist eine Gruppenarbeit, immer. Und das schweißt zusammen, was ich spätestens am Dienstag beim Theater-Team-Training bemerkte. Für dieses Projekt kommen Lehrer*innen mit ihren Klassen in den Theaterraum, um, betreut von Andrea (und dieses Mal auch von mir), ja, eben Theater zu machen. Und diese Kids sind auf individuelle Arbeit gedrillt. Höchste Zeit mit viel Spaß und Gruppenarbeit gegenzusteuern, sodass jedes Kind nach 90 Minuten mit dem gleichen Lächeln den Raum verlassen konnte, mit dem ich jeden Tag zurück nach Hause geradelt bin, trotz des kalten und nassen Wetters, welches mich von allen Seiten drangsalierte.

In Woche Nummer zwei wurde es dann richtig interessant: Es war einfach nur toll, die Gruppe TheaterAlarm bei ihrer Arbeit zu unterstützen und mit ihnen gemeinsam eine Szene zu entwickeln, die dann im fertigen Stück zu sehen sein wird. Also, falls jemand von euch das hier lesen sollte: Vielen Dank, dass ihr euch auf mich eingelassen habt.

Mein persönliches Highlight während der ganzen Zeit bleibt aber immer mein Tag mit Andrea an der Grundschule in Groß-Zimmern. Diese lebendige Atmosphäre, die dort herrschte, hatte ich gar nicht mehr richtig auf dem Schirm. Kleine Klassen, in welchen sich jede*r frei entfalten kann. Im Rahmen des Projekts Theater für alle führt Andrea hier alle 14 Tage Crashkurse in Sachen Methodik durch, diese Woche war Standbildbau dran. Da ging es sehr lustig zu, da die Grundschüler*innen ganz anders ticken, als bspw. meine Klassenkamerad*innen. So sammelte ich nebenbei auch einige soziale Erfahrungen.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich wahnsinnig viel dazu gelernt habe, gerade im Umgang mit Menschen.
Dir, Andrea, wünsche ich weiterhin ganz viel Spaß mit deinen Projekten, die hoffentlich nicht von weiteren Corona-Wellen weggeschwemmt werden. Toi, toi, toi!

Image